Das WIR macht den Unterschied!

Ein Projekttag zu Gerechtigkeit, Diskriminierung, Klassismus und solidarischem Miteinander

Für Schüler_innen ab 9. Klasse (15 Jahre, alle Schultypen)/ Auszubildende 

 

Der Projekttag beginnt mit einer Annäherung an die Frage, was Gerechtigkeit ist, indem sich die Teilnehmenden zu verschiedenen Situationen positionieren und mit Ungerechtigkeiten in ihrem Alltag auseinandersetzen. Darüber wird im Anschluss Diskriminierung als besondere Form der Ungerechtigkeit hergeleitet.

Wie Diskriminierung funktioniert und wirkt erleben die Teilnehmenden spielerisch in der dritten Stunde über ein Planspiel. In der Republik Monolizien müssen die Teilnehmenden schwierigen, gesellschaftlichen Herausforderungen stellen und in unterschiedlichen Rollen ihre Interessen vertreten. In der inhaltlichen Auswertung werden sich die unterschiedlichen Rollen, die mit Vorteilen und Einschränkungen verknüpft sind, genauer angeschaut und deren Entwicklung bzw. Veränderung im Spielverlauf reflektiert. Abschließend dazu wird die erlebte Diskriminierung auf unterschiedlichen Ebenen in ihrem Zusammenhang betrachtet.

Klassismus als eine Diskriminierungsform, die auch im Planspiel eine tragende Rolle spielt, wird sich mit den Teilnehmenden anschließend über Bilder genähert. Der Fokus liegt hier auf den Aspekten Arbeit, Leistung sowie Entlohnung in Bezug auf soziale Anerkennung. Von Klassismus und anderen Diskriminierungsformen betroffene Menschen sind in ihren Möglichkeiten eingeschränkt, sodass zum Abschluss des Tages Solidarität als eine couragierte Handlungsmöglichkeit vorgestellt wird. Die Teilnehmenden erarbeiten hierzu anhand eines Memorys Möglichkeiten für eine gerechtere Gesellschaft.

Inhalte:

  • Gerechtigkeit und Diskriminierung
  • Planspiel
  • Klassismus als eine Diskriminierungsform
  • Soziale Ungerechtigkeit
  • Solidarität als couragierte Handlungsmöglichkeit