Das wird man wohl noch sagen dürfen

Ein Projekttag zum Mitreden und Handeln gegen Diskriminierung, Neonazis und Menschenverachtung

Für Schüler_innen ab 8. Klasse (14 Jahre, alle Schultypen)/ Auszubildende

 

Menschenverachtende Einstellungen und Diskriminierung sind – unbewusst oder bewusst – in der gesamten Gesellschaft verbreitet und haben für die von ihnen Betroffenen gravierende Folgen.

Im Projekttag wird zunächst der Zusammenhang zwischen Gruppen-konstruktionen und Diskriminierung hergeleitet, um daran anknüpfend verschiedene menschenverachtende Einstellungen wie Rassismus, Sexismus und Homophobie zu thematisieren. Im Anschluss wird aufgezeigt, welche Folgen diese Einstellungen und Handlungen für die Betroffen haben, um schließlich gemeinsam mit den Teilnehmenden dagegen Handlungs-möglichkeiten im Alltag zu erarbeiten und erproben.

Danach beschäftigen sich die Teilnehmenden mit verschiedenen Gruppierungen und Neonazis, die diese menschenverachtenden Einstellungen ganz bewusst äußern, und lernen verschiedene gesellschaftswirksame Strategien erkennen, mit denen versucht wird, diese Weltanschauung in die Tat umzusetzen.

Abschließend lernen die Teilnehmenden verschiedene Organisationen und Initiativen kennen, die sich gegen menschenverachtende Einstellungen und Neonazis positionieren und werden motiviert Vergleichbares auch in ihrem Alltag umzusetzen.

Inhalte:

  • Diskriminierung und deren Wirkungsweisen
  • Formen menschenverachtender Einstellungen und deren Verbreitung
  • Neonazistische und menschenverachtende Strömungen, Strategien und Ideologieelemente
  • Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten gegen Alltagsdiskriminierung
  • Möglichkeiten couragierten Handelns, inklusive Praxisübungen