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Unser Ziel ist es, junge Menschen als Multiplikator:innen auszubilden und die Durchführung von Projekttagen, Seminaren und Fortbildungen an Schulen, Berufsschulen und Bildungseinrichtungen. Die Projekttage sollen Vielfalt und demokratisches Denken fördern und gegen menschenverachtendes Denken wirken.

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Projekttag B

Can you get it if you really want?

Was?

Ein Projekttag zu solidarischem Handeln gegen Ungerechtigkeit und Klassismus

Für wen?

Für Schüler:innen ab 9. Klasse (15 Jahre, alle Schultypen) / Auszubildende

Wie lange?

Der Projekttag dauert 6 Schulstunden.

  • eigene und erlebte Ungerechtigkeit der Teilnehmenden, Chancengleichheit vs Chancengerechtigkeit
  • Planspiel zu Arbeit
  • Klassismus als eine Diskriminierungsform
  • solidarisches Handels als couragierte Antwort auf Ungerechtigkeit
Projekttag b

Der Projekttag beginnt mit einer Annäherung an die Frage, was Gerechtigkeit ist, indem sich die Teilnehmenden mit verschiedenen Lebenssituationen auseinandersetzen, welche strukturelle Ungerechtigkeiten wiederspiegeln. In interaktiver Arbeit werden die Begriffe Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit besprochen. Danach erfolgt eine intensive Auseinandersetzung mit "Arbeit" und welchem Wert dieser zugeordnet wird.

Darauf aufbauend wird mit einem Film "Klassismus" als Diskriminierungsform hergeleitet. Mit den Grundlagen wird ein umfangreicheres Planspiel umgesetzt und ausgewertet, dass die Interessensgegensätze von Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen verdeutlicht. Kurz wird auch auf die Geschichte der verschiedenen Errungenschaften, Rückschläge und Kämpfe eingegangen.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden persönliche Ungerechtigkeitserfahrungen herausgearbeitet und kreative Problemlösungen versucht. In einer abschließenden Übung wird solidarisches Handeln als besonders wirksame Methode des couragierten Handelns erprobt. Am Ende werten wir den Tag gemeinsam aus.